Ich schreibe, weil mich Fragen begleiten.
Schreiben bedeutet für mich Freiheit.
Und ich glaube, dass Geschichten Begegnungen sind.
Schreiben ist für mich Nachhausekommen.
Ein Ort, an dem Gedanken langsamer werden dürfen und Dinge Platz haben, die mir unterwegs eingefallen sind. Schreiben ist für mich mehr als ein Projekt oder ein Ziel.
Ich bin Autor und Schriftsteller. Gleichzeitig arbeite ich als Diakon. In diesem Rahmen engagiere ich mich als Bildungsreferent für Klima- und Umweltfragen und bin mit jungen Menschen unterwegs.
Seit vielen Jahren organisiere ich Reisen nach Island. Ein Land, das mich mit freier Natur, unglaublicher Weite und einer faszinierenden Landschaft immer wieder neu erdet und prägt.
Begegnung, Verantwortung und Sprache
Meine Arbeit als Diakon und Bildungsreferent bringt mich immer wieder in Situationen, in denen Fragen lebendig werden: in Gesprächen, in Projekten, auf Wegen mit jungen Menschen. Es geht um Klima und Umwelt - zugleich auch um das, was daraus im Inneren entsteht: Haltung, Verantwortung, Mut, Unsicherheit, Aufbruch.
Schreiben wird für mich an dieser Stelle zur Form. Worte helfen, Erfahrungen zu sortieren und Zusammenhänge sichtbar zu machen. Sie schaffen Verbindung: zwischen dem, was ich unterwegs erlebe, und dem, was im Text weiterwirkt. Vielleicht liegt genau darin die Kraft von Geschichten, dass sie Begegnung ermöglichen, auch über Zeit und Abstand hinweg.
Sprache, Bilder und das Schreibhandwerk
Ich habe Studiengänge in Fotografie, Grafikdesign und künstlerischem Schaffen besucht und als Fotograf gearbeitet. Dieser Blick begleitet mich bis heute. Er prägt auch mein Schreiben: aufmerksam, bildhaft und nah an der Atmosphäre von Orten und Situationen.
Darüber hinaus habe ich Schreibkurse und literarische Lehrgänge besucht. Vielleicht, um Schreiben zu „lernen“ im technischen Sinn, mehr noch um Sprache bewusster zu nutzen, Texte zu schärfen und dem eigenen Ton näherzukommen. Schreiben ist für mich immer auch Handwerk und zugleich etwas, das mich frei sein lässt.
Schreiben draußen angedacht
Viele meiner Texte entstehen nicht am Schreibtisch, sondern draußen. In der Natur. Beim Gehen, Schauen oder Warten. Dort, wo Fragen auftauchen, ohne sofort beantwortet werden zu müssen.
Die Idee zu meinem Roman „Gletschereis“ ist genau so entstanden: während einer Gletscherwanderung auf einer Jugendreise. Aus einer Beobachtung wurde eine Frage. Und aus dieser Frage nach und nach eine Geschichte darüber, wie Natur, Verantwortung und menschliche Entwicklung miteinander verbunden sind.
Vom Schreiben zum Roman
Ich habe über viele Jahre hinweg unterschiedlichste Texte im Rahmen meiner Tätigkeiten veröffentlicht. „Gletschereis“ ist mein erster großer Roman und wird bald erscheinen. Für mich ist dieses Buch mehr als ein Anfang, es ist die Erfüllung eines lange gehegten Traums.
Wenn du Lust hast zu lesen, mitzudenken oder ins Gespräch zu kommen, freue ich mich darüber. Schreiben bedeutet für mich immer auch Begegnung mit anderen.